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Regionalprodukte: Was ist Herkunft wert?

2017, Thexis
Dr. Stephan Feige / Raphael Annen / Roman Hirsbrunner / Philipp Scharfenberger

Regionalprodukte sind für Konsumenten sehr attraktiv. Dies sieht man an den zunehmenden Angeboten im Handel, Hofläden und im Internet sowie an den steigenden Verkaufszahlen. Die Befragung von 1’260 Personen aus der deutsch und französisch sprechenden Schweiz zeigt, dass 82 Prozent positiv oder sehr positiv über Regionalprodukte denken.

65 Prozent der Konsumenten geben an, Regionalprodukte mindestens einmal pro Woche zu kaufen.  Bei durchschnittlich 70 Prozent der Kaufentscheide für Lebens­­mittel ziehen die Konsumenten bei gleichem Preis ein Regionalprodukt einem Produkt ohne konkrete Herkunftsangabe vor.

Wenn Regionalprodukte das obere Viertel des Marktes ansprechen, dürfen sie im Schnitt etwas über 20 Prozent teurer sein als vergleichbare Produkte. Dieses Preis­premium variiert zwischen den Produktkategorien und ist für Käse am höchsten und für Früchte und Gemüse am geringsten.

Die erste Schweizer Studie zum Thema «Regionalprodukte» gibt einen Markt­überblick, liefert Facts & Figures zur Wahrnehmung von Regionalprodukten und der Zahlungsbereitschaft von Konsumenten und gibt Hinweise für die Nutzung der regionalen Herkunft im Marketing und der Kommunikation.

In sechs Praxisberichten liefern Marketingverantwortliche Insights, was Her­kunft für sie bedeutet und welche Chancen sie darin sehen. Ergänzend schildert ein Exkurs die «Rechtslage Regionalprodukte».

Stichworte: Regionalprodukte, Herkunft, Marketing, Zahlungsbereitschaft, Marken­führung, Image Schweizer Regionen und Regionalmarken, Wechsel­wirkung mit dem Tourismus, Regionale Zutaten in industriell hergestellten Produkten, «How to»-Anleitung, Rechtslage.